Vor Gameboy und co – die LCD-SPIELE

 
Ein Trend der 80er waren die mobilen Videospiele. Wie heute in den Gameboy- , PSP- und mittlerweile auch Smartphonezeiten war es auch damals ganz praktisch, als jugendlicher Mensch eine kleine, kompakte Spielkonsole immer mit dabei zu haben.

Als Beispiel habe ich eine dieser „Minikonsolen“ ausgegraben. Es handelt sich um ein, im Volksmund „Trick o Tronic“ genanntes Videospiel mit einem kleinen LCD Bildschirm. Der Unterschied zu den heutigen LCD Anzeigen besteht darin, dass das Spielbild nicht aus einzeln angesteuerten Pixeln besteht, die in Summe die Spielfiguren zeigen, sondern jede im Bild darstellbare Figur war sozusagen ein eigens ansteuerbares Symbol. Also musste zum Beispiel ein Männchen von links nach rechts laufen, so war jede Bewegung und Position als eigenes Symbol vorhanden.

 
Der Spielfeldhintergund war einfach ein Bild (Foto bzw Zeichnung) hinter dem LCD, das die Szene darstellte. Das ganze Spiel wurde ebenso wie die damaligen Digitaluhren, mit einer 1.5Volt Knopfzelle betrieben. Der Ton zum Spiel kam aus einem Piezolautsprecher, der Pieptöne wiedergeben konnte. (das aber auch nur mit einer Frequenz)
 

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