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… time to say goodbye

Das Projekt „Lernstation“ nahm letzten Sonntag, 25.04.20021, ein Ende. Wir Studierende übergaben die Station wieder in die Hände des Stammpersonals, das mit Anfang der Woche wieder auf ihrer Station einkehrte. Es liegen drei spannende Wochen der „Going Live“-Phase hinter uns, in denen jede Einzelne von uns so einiges für das baldige Berufsleben dazulernen durfte.

Der erste Tag auf der Station war, um ehrlich zu sein, anders als erwartet. Wir hatten plötzlich Patient*innen, für die wir verantwortlich waren und welche wir 12 Stunden täglich pflegerisch betreuen durften. Dazu kam, dass auch die Presse am Projekt interessiert war und zu Besuch auf die Station kam. Es folgten Interviews, Videoaufzeichnung und Fotografenbegleitung während wir versuchten uns am ersten Tag auf der Station einzufinden und den Tagesablauf so zu strukturieren, dass alle Patient*innen adäquat versorgt wurden. Natürlich gab es die Praxisanleiter*innen, die sich allerdings, wie geplant, im Hintergrund hielten. Der erste Tag verflog wie im Sturm und trotz allem, gingen wir, die am ersten Tag dabei waren, mit einem sehr positiven Gefühl und großer Vorfreude auf die folgenden Wochen nachhause. Das erste Mal hatten wir die Möglichkeit eigenständig zu arbeiten, ohne auf Anweisungen einer diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegeperson zu warten oder immer mit dieser Rücksprache halten zu müssen, um Pflegemaßnahmen ausführen zu dürfen. In den folgenden Wochen steigerte sich unsere Motivation und Begeisterung für unser zukünftiges Berufsbild laufend. Die Arbeitstage gingen immer leichter von der Hand und wir fühlten uns stetig sicherer in der Arbeit, die wir taten. Jede von uns entwickelte ihre eigene Arbeitsroutine, wir wurden immer selbständiger und benötigten nur noch wenig Unterstützung durch die Praxisanleiter*innen, die im Laufe des Projekts immer mehr zu Kolleg*innen wurden.

Auch wir, als Team der FH-Studierenden, können mit Stolz behaupten zusammengewachsen zu sein. Vor allem unsere Skills in Teamfähigkeit und Kommunikation im Team wurde gefordert und klar gestärkt. Wir haben im Laufe des Projekts also nicht nur uns selbst und unsere Rolle als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin kennengelernt sondern auch zwischenmenschliche Beziehungen geknüpft, gelernt uns als Team zu organisieren und viele unersetzbare und unvergessliche Momente gemeinsam erlebt. Aus diesem Grund dürfen wir uns bei allen, an der Organisation und Durchführung beteiligten Personen, für ein so tolles und einzigartiges Projekt bedanken und hoffen auf eine erneute Kooperation zwischen der FH Kärnten und dem Krankenhaus der Elisabethinen!

Laura & Elena

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