{"id":171,"date":"2023-02-24T09:17:34","date_gmt":"2023-02-24T08:17:34","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fh-kaernten.at\/simulation-guk\/?p=171"},"modified":"2023-02-24T09:17:34","modified_gmt":"2023-02-24T08:17:34","slug":"simulation-trifft-forschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.fh-kaernten.at\/simulation-guk\/2023\/02\/24\/simulation-trifft-forschung\/","title":{"rendered":"Simulation trifft Forschung"},"content":{"rendered":"\n<p>Melanie Breznik, Kathrin Radl, Valentina Pezer und Isabella Wilhelmer erheben die Leistungsemotionen im Rahmen des Simulationstrainings von Studierenden der Gesundheits- und Krankenpflege<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Einf\u00fchrung der Simulation 2019 von Isabella Wilhelmer und Kathrin Radl im Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege wurde dem Anspruch einer praxisorientierten, realit\u00e4tsbezogenen und sicheren Lehre Rechnung getragen. Die Erfahrungen zeigten, dass die Studierenden durch das Simulationstraining \u00fcber die gesamte Studiendauer wesentliche Fortschritte in der Entwicklung der beruflichen Handlungskompetenz machen. Simulation als Lehrmethode wird in der Literatur vielfach mit positiven Auswirkungen in der Ausbildung beschrieben (Cant &amp; Cooper, 2017; Cooper et al., 2012; Luo et al., 2021; Orledge et al., 2012; Qayumi et al., 2014; Shin et al., 2015; Torkshavand et al., 2020). Allerdings gibt es R\u00fcckmeldungen von Studierenden die auf Unsicherheiten, Pr\u00fcfungserleben und Angst schlie\u00dfen lassen. Ausgehend von dieser Diskrepanz entstand die Idee, die Simulation in Bezug auf Leistungsemotionen zu untersuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Emotionen spielen in unserem Leben immer eine Rolle, auch im Kontext der Ausbildung und k\u00f6nnen f\u00fcr den Lernerfolg mitentscheidend sein. Leistungsemotionen scheinen die akademische Leistung zu beeinflussen. Dabei k\u00f6nnen positive Emotionen (Freude, Hoffung, Stolz) mit h\u00f6heren akademischen Leistungen in Verbindung gebracht werden, w\u00e4hrend negative Emotionen wie \u00c4rger, Scham, Angst oder Langeweile mit niedrigeren Leistungen einhergehen (Pekrun, 2014) Emotionen sind individuell und verbunden mit dem sozialen Kontext und bisherigen Erfahrungen. Sie k\u00f6nnen positiv oder negativ, intensiv oder frequentiert auftreten und sind von Lehrenden zu ber\u00fccksichtigen (Pekrun, 2014). Studierende beschreiben im Zusammenhang mit der Simulation, dass das Training Angst und Stress ausl\u00f6sen kann, welches auch die am Meisten erforschten Emotionen sind (Al Ghareeb et al., 2017; Le Blanc et al., 2015, Maadsgard et al., 2021). Nichtsdestotrotz werden auch andere Emotionen von Studierenden beschrieben, welche im Rahmen einer Simulation durchgemacht werden (Maadsgard et al., 2021).<\/p>\n\n\n\n<p>Ziel dieser Studie ist es, zu untersuchen, welche Leistungsemotionen Studierende w\u00e4hrend der Simulationsphasen erleben und wie sie im Kontext des Lernens gesehen werden k\u00f6nnen. Au\u00dferdem sollen die Gr\u00fcnde f\u00fcr die unterschiedlichen Emotionen untersucht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Einreichung einer ZFF_Impuls \u201eF\u00f6rderung von Kleinprojekten\u201c an der FH K\u00e4rnten wurde es uns erm\u00f6glicht, diese Erhebung durchzuf\u00fchren. Die Datenerhebung fand im Dezember 2022 w\u00e4hrend des Simulationstrainings im dritten Semester statt. Dabei konnten die Daten von 80 Bachelorstudierenden erhoben und mittels konvergentem Parallelansatz untersucht werden. Die quantitativen Daten wurden mit dem Achievement Emotions Questionnaire erhoben, w\u00e4hrend die qualitativen Daten durch die Befragung aller aktiv teilnehmenden Studierenden des Simulationstrainings (n= 31) erhoben wurden. Die Ergebnisse werden im Juli 2023 am ICN Congress in Montreal vorgestellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Melanie Breznik, Kathrin Radl, Valentina Pezer und Isabella Wilhelmer erheben die Leistungsemotionen im Rahmen des Simulationstrainings von Studierenden der Gesundheits- und Krankenpflege <\/p>\n","protected":false},"author":48,"featured_media":172,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-171","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.fh-kaernten.at\/simulation-guk\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/171","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.fh-kaernten.at\/simulation-guk\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.fh-kaernten.at\/simulation-guk\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.fh-kaernten.at\/simulation-guk\/wp-json\/wp\/v2\/users\/48"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.fh-kaernten.at\/simulation-guk\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=171"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.fh-kaernten.at\/simulation-guk\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/171\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.fh-kaernten.at\/simulation-guk\/wp-json\/wp\/v2\/media\/172"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.fh-kaernten.at\/simulation-guk\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=171"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.fh-kaernten.at\/simulation-guk\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=171"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.fh-kaernten.at\/simulation-guk\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=171"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}