- Titel, Vorname, Nachname: FH-Prof. Mag. Dr. Holger Penz
- E-Mail: h.penz@fh-kaernten.at
- ResearchGate-Profil: https://www.researchgate.net/profile/Holger-Penz
Was für mich Gesundheitsförderung/Gesundheitskompetenz ausmacht:
Ich bin da sehr emanzipatorisch im Ansatz: Echte Gesundheitsförderung ist es nur dann, wenn sowohl Empowerment als auch Partizipation hergestellt werden. D.h. dass einerseits die Betroffenen persönlich ausreichend Kompetenzen erlangen, eine fundierte Entscheidung zu treffen, und dass andererseits das Umfeld die Umsetzung dieser Entscheidung tatsächlich ermöglicht bzw. gewährleistet. Das ist in dieser Klarheit nicht immer realisierbar, doch es ist eine prima Orientierung bei der Konzeption von Projekten der Gesundheitsförderung.
Meine drei wichtigsten Erkenntnisse zu Gesundheitsförderung in Wissenschaft und/oder Praxis.
- Die Ottawa Charta formuliert zu Recht: „Gesundheitsförderung ist ein Prozess…“ – d.h. es gibt kein summarisch zu erreichendes Ziel, sondern wir sind immer mit der Umsetzung und Neuausrichtung unserer Etappenziele beschäftigt,
- Es muss nicht immer Gesundheitsförderung draufstehen, wo Gesundheitsförderung drin ist. Es gibt viele politische Initiativen, die wichtige Zielgruppen und/oder Settings in Zentrum stellen, und dabei den Einfluss auf Gesundheit ermöglichen. Dennoch braucht es ein breites Verständnis von dem, was Gesundheitsförderung ist und bedeutet, wenn solche Projekte erfolgreich sein wollen.
- Zentral sind die so genannten „co-benefits“, wo sich Anliegen von Gesundheitsförderung mit anderen gesellschaftlichen Zielsetzungen treffen. Insbesondere in den Bereichen Ökologie, Nachhaltigkeit, Klimaschutz lassen sich zahlreiche derartige co-benefits finden und erfolgreich umsetzen.
Eines meiner absoluten Herzblutprojekte
Als Dekan finde ich unser Student Support Center an der CU Kärnten ein absolutes Highlight!
Mein persönlicher Wohlfühlort
Da habe ich mehrere, und der Zauber liegt in der Abwechslung bzw. der Kombination – Frühstücken auf der Couch, Wandern in den Bergen, Relaxen am Seeufer…
Wenn ich ein Tier wäre
Dann wäre ich eindeutig ein Kater. Katzen stehen für eine Mischung aus spielerischer Neugier, geselliger Gemütlichkeit sowie Unabhängigkeit und Individualität. Das passt gut zu mir, denn ich bin immer an neuen Entwicklungen interessiert und „schweife durch das Revier“ der Gesundheitsförderung; andererseits bin ich froh, mit der CU Kärnten eine verlässliche Basis zu haben, wo wir uns vertraut und zuweilen auch „gesellig“ austauschen können.
