Olivia Kada

Was für mich Gesundheit ausmacht
Dass die Begrifflichkeiten, die wir verwenden, unsere Perspektive maßgeblich verändern können. So haben wir in einer Studie mit Pflegeheimbewohner*innen und ihren Bezugspflegekräften festgestellt, dass die Verwendung des Begriffs „Lebensqualität“ versus „Gesundheit“ die Anpassungsfähigkeit des alten Menschen viel besser zum Ausdruck bringt und entsprechend breitere und positivere Selbst- und Fremdurteile zur Folge hat.

Meine wichtigsten Erkenntnisse zu Gesundheit in Wissenschaft und/oder Praxis 
Meine Key-Message, vor allem in interdisziplinären Kooperationsprojekten, ist immer wieder, dass es one-fits-all Maßnahmen nicht geben kann. Eine individualisierte Betrachtung ist erforderlich, um eine gesunde Entwicklung zu verstehen und zu fördern. Ob es nun um Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität alter Menschen geht, sei es technischer oder pflegerischer Natur, oder um Maßnahmen Pflegende lange und leistungsfähig im Beruf zu halten, unser Dreh- und Angelpunkt muss das Individuum sein. Denken in simplifizierten stereotypen Kategorien wie Generationen ist dabei kein guter Ratgeber.

Eines meiner absoluten Herzblutprojekte
Mein Herz schlägt für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Alter(n); dabei insbesondere mit dem Setting Pflegeheim als Lebenswelt (vor allem Interventionsforschung in den Bereichen Versorgungsoptimierung, Evaluation von AAL aus gerontologischer Perspektive) und Arbeitsort (Moral Distress, erfolgreiches Altern im Pflegeberuf).

Mein persönlicher Wohlfühlort
Überall wo ich mit meinen Liebsten Familienzeit verbringen kann.

Wenn ich ein Tier wäre
Wenn ich mir Eigenschaften eines Tiers wünschen dürfte um meine Forschung bestmöglich voranzubringen, dann die sprichwörtliche Schlauheit des Fuchses gepaart mit dem Fleiß des Eichhörnchens. Dazu noch das Gedächtnis des Elefanten um nichts davon zu vergessen.