{"id":86,"date":"2022-10-18T15:04:26","date_gmt":"2022-10-18T13:04:26","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.fh-kaernten.at\/kligs\/?page_id=86"},"modified":"2022-10-18T15:07:48","modified_gmt":"2022-10-18T13:07:48","slug":"elementor-86","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blog.fh-kaernten.at\/kligs\/en\/elementor-86\/","title":{"rendered":"Andrea Stitzel"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><strong>Beschreibe kurz deine Profession:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gesundheitsmanager*innen \u00fcbernehmen betriebswirtschaftliche Aufgaben wie Controlling, Finanzverwaltung, Einkauf und Personal\u00adf\u00fchrung in s\u00e4mtlichen Ein\u00adrichtungen des Gesundheitswesens. Sie kommen mit einer Vielzahl an Professio\u00adnen in Kontakt. Die Arbeit kann populations-\/gemeindebezogen (bev\u00f6lkerungs\u00adweite Gesundheitsversorgung), anbieterorientiert (z.B. Bedarfsplanung im Krankenhaus), patienten-\/konsumentenorientiert (individuelle gesundheits\u00adspezifische Bed\u00fcrfnisse von Patient*innen), oder systemorientiert (Finanzierung &amp; Controlling im Gesundheitswesen) ausfallen. Wichtig ist auch der Einsatz im betrieblichen Gesundheitsmanagement.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"327\" height=\"327\" src=\"http:\/\/blog.fh-kaernten.at\/kligs\/files\/2022\/10\/Andrea-edited.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-73\" srcset=\"https:\/\/blog.fh-kaernten.at\/kligs\/files\/2022\/10\/Andrea-edited.jpg 327w, https:\/\/blog.fh-kaernten.at\/kligs\/files\/2022\/10\/Andrea-edited-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.fh-kaernten.at\/kligs\/files\/2022\/10\/Andrea-edited-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.fh-kaernten.at\/kligs\/files\/2022\/10\/Andrea-edited-230x230.jpg 230w\" sizes=\"(max-width: 327px) 100vw, 327px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><strong>Wo ber\u00fchrt dich das Thema Nachhaltigkeit in deinem Arbeitsalltag am meisten? \/ Wo siehst du die Schnittmenge zwischen Nachhaltigkeit und deiner Profession? (SDGs von Interesse angeben)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gesundheitsmanager:innen wird in Zukunft eine Schl\u00fcsselposition bei der Transformation unseres Gesundheitssystems im Anthropoz\u00e4n, dem geologischen Zeitalter, das durch menschliche Aktivit\u00e4ten und Klimawandel gepr\u00e4gt ist, zukommen. Mit einem Anteil von rund 6 % an den \u00f6sterreichischen und 5 % an den weltweiten Emissionen, hat der Gesundheitssektor einen gro\u00dfen Kohlenstoff-Fu\u00dfabdruck. Zum Schutze des Klimas m\u00fcssen dringend <strong><u>Ma\u00dfnahmen zur Emissionsreduktion<\/u><\/strong> umgesetzt werden. Davon betreffen direkt den Arbeitsbereich von Personen mit einer Ausbildung in Gesundheitsmanagement: (1) Umstellung auf sauberere, sicherere und erneuerbare Energieressourcen, (2) bauliche Anpassungsma\u00dfnahmen zur Energiereduktion, die zus\u00e4tzlich die steigenden Temperaturen mitbedenken, (3) Abfallvermeidung bzw. Reduktion, (4) Einf\u00fchrung effizienterer Betriebsabl\u00e4ufe, (5) Einf\u00fchrung eines gesunden, klimaneutralen Ern\u00e4hrungssystems f\u00fcr Patient*innen und Belegschaft im Sinne der Planetary Health Diet, (6) Personalweiterbildung, damit dieses Klimaschutzma\u00dfnahmen umsetzen und Patient*innen- und Angeh\u00f6rigen-Education durchf\u00fchren kann. Bei den genannten Ma\u00dfnahmen wird bereits deutlich, dass es nicht nur um Klimaschutz, sondern auch um <strong><u>Klimaanpassungs- und Gesundheitsf\u00f6rderungsma\u00dfnahmen<\/u><\/strong> (mit positiven Auswirkungen auf den Klimaschutz, wie z.B. Ern\u00e4hrung und Mobilit\u00e4t) geht. Klimabedingte Belastungen schaden der Bev\u00f6lkerung, insbesondere vulnerablen Gruppen wie sehr jungen Menschen, \u00e4lteren Personen, Menschen mit Behinderungen, Migrant:innen und anderen marginalisierten Gruppen. In \u00d6sterreich wird bisher v.a. das Thema Hitze thematisiert; jedoch ist abzusehen, dass St\u00fcrme, \u00dcberschwemmungen sowie neue Krankheitserreger in Zukunft ebenfalls die Gesundheitsversorgung belasten werden. Auch werden sich Gesundheitsmanager:innen mit dem Thema psychische Belastungen im Zusammenhang mit der Klimakrise sowohl von Mitarbeiter:innen im Gesundheitswesen, wie von Patient:innen und deren Angeh\u00f6rigen auseinandersetzen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kennst du ein Best Practice Beispiel?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Spannend sind die Beispiele aus der ganzen Welt, die auf der Seite \u201e<strong>Health Care Without Harm<\/strong>\u201c (<a href=\"https:\/\/noharm.org\">https:\/\/noharm.org<\/a>) zu finden sind. In Europa ist bestimmt das NHS in Gro\u00dfbritannien f\u00fchrend, die sich als Ziel gesetzt haben, weltweit der erste \u201enet carbon zero health service\u201c zu sein (bis 2030). Es gibt aber auch gute Bsp. in anderen EU L\u00e4ndern, z.B. das Evangelische Krankenhaus Hubertus in Deutschland, das 2021 f\u00fcr seine Klimaf\u00fchrung und CO2 Emissionsreduktion ausgezeichnet wurde (https:\/\/www.healthrelations.de\/green-hospital-evangelische-krankenhaus-hubertus\/). In K\u00e4rnten ist mit Sicherheit das Elisabethinen-Krankenhaus als Vorreiter zu nennen (<a href=\"https:\/\/www.die-wirtschaft.at\/elisabethinen-krankenhaus-zaehlt-zu-den-nachhaltigsten-unternehmen-2021-40401\">https:\/\/www.die-wirtschaft.at\/elisabethinen-krankenhaus-zaehlt-zu-den-nachhaltigsten-unternehmen-2021-40401<\/a>). &nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was ist deiner Meinung nach zu tun?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Raus aus den Silos, rein in den Austausch zwischen unterschiedlichen Professionen in Fort- und Ausbildung. Gerade im Gesundheitsmanagement kann das Thema Nachhaltigkeit nicht alleine gedacht werden; Interdisziplinarit\u00e4t ist gefordert. An der FH K\u00e4rnten sollten wir eine Art Studium Generale zumindest im STB Gesundheit &amp; Soziales einf\u00fchren, damit unsere Studierenden gemeinsam lernen, wie sie die Zukunft f\u00fcr sich selber nachhaltig gestalten k\u00f6nnen. Auch \u00fcber das Weiterbildungszentrum sollten wir entsprechende Kurse anbieten. Wichtig w\u00e4re es, dies in enger Kooperation mit der Praxis umzusetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beschreibe kurz deine Profession: Gesundheitsmanager*innen \u00fcbernehmen betriebswirtschaftliche Aufgaben wie Controlling, Finanzverwaltung, Einkauf und Personal\u00adf\u00fchrung in s\u00e4mtlichen Ein\u00adrichtungen des Gesundheitswesens. 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