Erlebt das Kind Gewalt? Sekundäre Gewaltprävention

Zielgruppe: Schüler*innen der Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik
Workshop-Begleitung: FH-Prof.in MMag.a Dr.in Waltraud Grillitsch

Projektdurchführung: Elisabeth Gritzner, Valentina Haberl, Tamara Krivokuca

Was ist unsere Ausgangssituation?

Die Soziale Arbeit und die Elementarpädagogik arbeiten im Bedarfsfall Hand in Hand. Elementarpädagog*innen sind rechtlich dazu verpflichtet, bei dem begründeten Verdacht einer Kindeswohlgefährdung eine Mitteilung an den Kinder- und Jugendhilfeträger zu verfassen (§37 Bundes- Kinder- und Jugendhilfegesetz 2013). Doch wann kann von einer Kindeswohlgefährdung gesprochen werden und wann reicht es die Obsorgeberechtigten an Kontakt- und Beratungsstellen weiterzuleiten?

Unser Projektgesamtziel?

Angehende Elementarpädagog*innen erhalten ein Grundverständnis für das Thema Gewalt an Kindern, insbesondere dessen Auswirkungen. Sie erlernen einen sensibilisierten Blick für die Formen der Gewalt und lernen Handlungsmöglichkeiten kennen.

Welchen Nutzen hat dieses Projekt?

  • Ermöglicht den Schüler*innen den direkten Austausch mit Studierenden der Sozialen Arbeit
  • Unsere Vorbereitung bietet Ihnen Überblick, Transparenz, Erreichbarkeit, Verbindlichkeit und Nachvollziehbarkeit aller verwendeten Unterlagen
  • Das Projektteam will eine möglichst gewaltfreie Erziehung für Kinder und dafür ist Prävention und frühzeitige Erkennung erforderlich

Ein näherer Einblick in unser Konzept:

Wir werden die Fragen klären, was eine Mitteilung ist, wann und warum diese erforderlich ist und wie die Vorgehensweise am Kinder- und Jugendhilfeträger ist. Zeitgleich werden Begriffe erklärt und wiederholt, wie das Obsorgerecht, die Kindeswohlgefährdung und „Gefahr im Verzug“.

Der dritte und letzte Bereich, dem wir in diesem Workshop Relevanz verleihen möchten, sind die Unterstützungsmöglichkeit. Die Schüler:innen sollen ein Repertoire an Ansprechpersonen und Informationsmöglichkeiten kennenlernen und sehen, dass die Mitteilung das Ultima Ratio darstellt.

Methodik: Den Schüler*innen werden die unterschiedlichen Formen der Gewalt anhand von Fallbeispielen, gestützt von Fachliteratur, nähergebracht. Unser Ziel hierbei ist es, dass die Schüler*innen diese erkennen und differenzieren können.

Veranstaltungstyp: Peer Education Workshop im Präsenz-Format

Dauer: 4 UE

Anmeldungen unter: kinder-und-jugenduni@fh-kaernten.at oder telefonisch unter: +43 5 / 90500-4235