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Wenn Absolventen zu Lehrenden werden | Sandra Bindhammer

Vorhang auf! Zusätzlich zum Hauptjob unterrichten: viele unserer Absolventinnen und Absolventen geben ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihr Know-how als nebenberuflich Lehrende an der FH Kärnten an die nächste Generation weiter. Und genau diesen wollen wir mit unserer neuen Blog-Reihe eine Bühne geben – diesmal im Interview mit Sandra Bindhammer.

Hallo Sandra, was genau machst du hauptberuflich?
Hallo, ich bin Hochschullehrende an zwei Fachhochschulen und an der UMIT, Gründerin einer anerkannten Bildungseinrichtung, psychologische Beraterin, freiberufliche diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie Palliativexpertin.


Welches Studium hast du an der FH Kärnten abgeschlossen und wann war das?
Ich habe schon einige Studien, meist berufsbegleitend, abgeschlossen.
2002 – Bachelor of Science in Nursing
in den Niederlanden
2008 – FH Kärnten, Gesundheits- & Pflegemanagement (Mag. FH)
2011 – FH Kärnten, Soziale Arbeit (Mag. FH)
2016 – FH Kärnten, Pädagogik für Gesundheitsberufe (M.Ed)
2020 – Masterabschluss Palliative Care
2021 – laufendes Studium Advanced Nursing Practice


In welchem Fachgebiet lehrst du an der FH?
An der FH Kärnten unterrichte ich seit 2019 „Palliative Care“ und an der UMIT seit 2020 Public Health.


Warum hast du dich dazu entschlossen, nebenberuflich zu unterrichten?
Als selbstständige Geschäftsfrau, ich leite eine private Bildungseinrichtung, und 5-fache Mutter kann ich die nebenberufliche Lehrtätigkeit der FH Kärnten gut in meinen Alltag integrieren. Dadurch kann ich auch für weitere Aufgabenfelder flexibel bleiben und dennoch mein breites Wissen an die nächste Generation weitergeben.


Was gefällt dir daran am besten?
Durch den gelebten Theorie-Praxis-Transfer zwischen Lehrenden und Studierenden kann ich meine Expertise bestmöglich vermitteln. Die kollegiale Interaktion zwischen allen Beteiligten fördert die Begeisterung für meine Lehrveranstaltung „Pallitative Care“.


Wie ist es für dich, die nächste Generation mit auszubilden?
Ich empfinde es als sehr spannend und interessant, gerade weil die Studierenden kritisch und reflektiert interagieren.


Was möchtest du deinen Studierenden bzw. den Lesern dieses Blog mit auf den Weg geben?
Die Pflege benötigt fachliche, sachliche, kompetente, reflektierte und empathische Fachkräfte. Wir müssen weg vom Dienen und von der Opferrolle „die Pflege ist so arm“, sondern hin zu einer Professionalität und genau diese Next Generation wird hier gefordert sein!


Welche Unterschiede siehst du im Vergleich zu deiner Zeit als Studierende an der FH Kärnten?
Ich durfte ja bereits einige Studiengänge an der FH Kärnten absolvieren und so lange ist es nun auch nicht her, dass ich selbst Studentin war 😉 Ich denke, dass die aktuell aktiv Studierenden noch kritischer sind und vieles ganz genau wissen wollen!


Vielen Dank für das Interview!

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