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Wenn Absolventen zu Lehrenden werden | Lisa-Marie Mpwanga

Vorhang auf! Zusätzlich zum Hauptjob unterrichten: viele unserer Absolventinnen und Absolventen geben ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihr Know-how als nebenberuflich Lehrende an der FH Kärnten an die nächste Generation weiter. Und genau diesen wollen wir mit unserer neuen Blog-Reihe eine Bühne geben – diesmal im Interview mit Lisa-Marie Mpwanga.

 

Hallo Lisa-Marie, was genau machst du hauptberuflich?
Ich arbeite an der Bezirkshauptmannschaft Feldkirchen als Sozialarbeiterin in der Abteilung Jugend und Familie.


Welches Studium hast du an der FH Kärnten oder an anderen Hochschulen abgeschlossen und wann war das?
Ich habe das Bachelorstudium „Soziale Arbeit“ 2015 und das Masterstudium „Soziale Arbeit: Entwickeln und Gestalten“ 2017 abgeschlossen.


In welchem Fachgebiet lehrst du an der FH?
Seit 2018 bin ich nebenberuflich an der FH Kärnten beschäftigt. Begonnen habe ich 2018, während meiner Karenzzeit, mit zwei Gastvorträgen. Die Lehrveranstaltung „Das akzeptierende Gespräch“ halte ich im 1. Semester und die Lehrveranstaltung „Disziplinäre Bezüge des Kindes- und Jugendalters“ im 2. Semester. Zusätzlich halte ich auch noch die LV „aktivierende Ansätze“ im 5. Semester.


Warum hast du dich dazu entschlossen, nebenberuflich zu unterrichten?
Schon während meiner Studienzeit habe ich die Wissensweitergabe und vor allem den Praxisbezug der nebenberuflich Lehrenden sehr geschätzt. Es macht mir persönlich große Freude jetzt in dieser Rolle zu sein und die Theorie, die ich im Studium vermittelt bekommen habe, nun mit meinen Praxiserfahrungen zu verknüpfen und selbige an Studierende weiterzugeben.


Was gefällt dir daran am besten?
Besonders schätze ich den Austausch und die Diskussion mit den Studiernden, da dies sehr oft auch bei mir einen Nachdenkprozess auslöst und zum Weiterlernen anregt.


Wie ist es für dich, die nächste Generation mit auszubilden?
Es bereitet mir große Freude und ich hoffe, dass ich meine Liebe für den Beruf als Sozialarbeiterin vermitteln kann. Ganz besonders wichtig ist mir die Theorie- und Praxisverknüpfung, da ich der Ansicht bin, dass so die Inhalte auch wirklich verstanden und langfristig abgespeichert werden können.


Was möchtest du deinen Studierenden bzw. den Lesern dieses Blog mit auf den Weg geben?
Das Studium der Sozialen Arbeit ist ein so vielseitiges. Es bietet viele unterschiedliche Berufsmöglichkeiten. Ich wünsche allen Absolvent*innen, dass sie den für sich passenden Bereich finden und erleben können, wie toll der Job als Sozialarbeiter*in sein kann.


Welche Unterschiede siehst du im Vergleich zu deiner Zeit als Studierende an der FH Kärnten?
Die starke Einbindung von nebenberuflich Lehrenden ist genau die Mischung, die meiner Meinung nach benötigt wird. Dass diese Praxisnähe an der FH Kärnten in den letzten Jahren eine so tolle Entwicklung erleben durfte, freut mich besonders und ich hoffe, dass ich noch länger in der nebenberuflichen Lehre tätig sein kann.


Vielen Dank für das Interview!

 

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