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Wenn Absolventen zu Lehrenden werden | Katrin Haslauer-Herrenhof

Vorhang auf! Zusätzlich zum Hauptjob unterrichten: viele unserer Absolventinnen und Absolventen geben ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihr Know-how als nebenberuflich Lehrende an der FH Kärnten an die nächste Generation weiter. Und genau diesen wollen wir mit unserer neuen Blog-Reihe eine Bühne geben – diesmal im Interview mit Katrin Haslauer-Herrenhof.

Hallo Katrin, was genau machst du hauptberuflich?
Hallo, ich verantworte einen Teil der pädagogischen Leitung im SOS-Kinderdorf Moosburg.


Welche Studien hast du an der FH Kärnten oder an anderen Hochschulen abgeschlossen und wann war das?
Lass mich mal nachdenken…
2006 – Studium der Erziehungswissenschaften an der KF Uni Graz, Abschluss Mag.
2008 – Bachelorstudium Developmental and Health Science and Gender Studies an der Med Uni Graz, Abschluss BA
2014 – Masterstudium Soziale Arbeit: Entwickeln und Gestalten an der FH Kärnten
, Abschluss MA


In welchem Fachgebiet lehrst du an der FH?

Seit 2018 unterrichte ich im Studiengang Soziale Arbeit die Lehrveranstaltung (LV) „Das Akzeptierende Gespräch“ und 2020 kam eine weitere LV mit der Bezeichnung „Krisenintervention“ dazu.


Warum hast du dich dazu entschlossen, nebenberuflich zu unterrichten?
Da ich bereits an der Pädagogischen Hochschule unterrichte, war es nicht mehr ganz neu für mich. Der Gedanke an der FH Kärnten den Studierenden mein Wissen aus der Praxis mitzugeben, war der größte Ansporn und die Lehrveranstaltungen konnte ich passgenau mit meinem Praxiswissen verknüpfen.


Was gefällt dir daran am besten?
Es ist schön, jedes Semester neue Studierende kennenzulernen und in einen Diskurs zu gehen, Erfahrungen zu sammeln, sich auszutauschen, neue Sichtweisen kennenzulernen und dadurch unter anderem möglicherweise potenzielle neue Mitarbeiter*innen zu finden. 


Wie ist es für dich, die nächste Generation mit auszubilden?
Spannend, da sich die Lebenswelten ständig verändern und man immer am Puls der Zeit sein muss um Schritt halten zu können. Auch um unser Klientel in der Sozialen Arbeit besser verstehen zu können. Die Möglichkeit, direkt aus der Praxis zu kommen und alltägliche Situationen in der LV zu beleuchten und mit der Theorie zu verknüpfen, sehe ich als wichtigen Baustein um zukünftige Absolvent*innen fit für „die Zeit nach dem Studium“ zu machen.


Was möchtest du deinen Studierenden bzw. den Lesern dieses Blog mit auf den Weg geben?
Die Soziale Arbeit ist ein wahnsinnig spannendes Arbeitsfeld mit vielen unterschiedlichen Facetten. Es wird immer mehr Wert auf eine gute und fundierte Ausbildung gelegt, welche die FH Kärnten definitiv anbietet und die Arbeitswelt dringend benötigt. Einer meiner Lieblingssprüche ist: „Don’t tell me the sky is the limit when there are footprints on the moon.“ Also niemals aufgeben, auch wenn es manchmal viel erscheint – Grenzen setzen wir uns selbst in unseren Köpfen – ist aber nicht notwendig. 🙂


Welche Unterschiede siehst du im Vergleich zu deiner Zeit als Studierende an der FH Kärnten?
Die Curricula werden stückweise adaptiert und den Bedürfnissen der Sozialen Arbeit angepasst. Praktika bekommen dankenswerterweise einen größeren Stellenwert, aber es ist ja noch nicht so lange her, dass ich selbst erst meinen Master-Abschluss gemacht habe.


Vielen Dank für das Interview!

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