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Wenn Absolventen zu Lehrenden werden | Claudia Piechl

Vorhang auf! Zusätzlich zum Hauptjob unterrichten: viele unserer Absolventinnen und Absolventen geben ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihr Know-how als nebenberuflich Lehrende an der FH Kärnten an die nächste Generation weiter. Und genau diesen wollen wir mit unserer Blog-Reihe eine Bühne geben – diesmal im Interview mit Claudia Piechl.

Hallo Claudia, was genau machst du hauptberuflich?
Hallo, ich bin bei Infineon Technologies Austria AG in Villach tätig: Principal Engineer Statistical Methods im Bereich Quality Management Automotive. In einfachen Worten 😊: Ich erstelle statistische Risikobewertungen für Automobil-Kunden & halte auch firmen-interne Trainings in diesem Bereich.


Welches Studium hast du an der FH Kärnten oder an anderen Hochschulen abgeschlossen und wann war das?
September 2006: Technische Mathematik (Diplomstudium) – vollzeit (an der AAU)
Juli 2012: Electrical Energy & Mobility Systems (Master) – berufsbegleitend an der FH Kärnten


In welchem Fachgebiet lehrst du an der FH?
Ich unterrichte seit Oktober 2010 nebenberuflich an den Campussen der FH Kärnten (immer wieder wechselnd / nach Bedarf) diverse Mathematik-Kurse, hauptsächlich im Bereich Engineering & IT, zwischendurch auch im Bereich Wirtschaft, Intercultural Management:

  • Analysis
  • Diskrete Mathematik
  • Lineare Algebra
  • Projektionen & Koordinatensysteme
  • Wirtschaftsmathematik
  • Statistics (bei ICM auf Englisch)
  • Diverse Sommerkurse

Warum hast du dich dazu entschlossen, nebenberuflich zu unterrichten?
Ich habe (immer noch 😉) Spaß an Mathematik & gebe diese Freude sowie Wissen gerne weiter.


Was gefällt dir daran am besten?
Ich freue mich über motivierte und engagierte Studierende. Immer wieder gibt es auch lustige Situationen im Unterricht, auf jeden Fall bietet das Unterrichten einen bereichernden Ausgleich zum sonstigen beruflichen Alltag. Besonders gut tut natürlich auch positives Feedback von Studierenden – in der Mathematik oft verbunden mit einem erleichterten Seufzer:  „jetzt hab ichs endlich verstanden…“ 😊


Wie ist es für dich, die nächste Generation mit auszubilden?
Diese Frage habe ich mir tatsächlich bisher noch nicht gestellt. Ich sehe das so: Wir arbeiten gemeinsam an unserer Zukunft.


Was möchtest du deinen Studierenden bzw. den Lesern dieses Blog mit auf den Weg geben?
Durchhalten – es wird besser 😊 Entweder man „gewinnt“ (besteht zB die Prüfung), oder man lernt dazu…beides ist gut.


Welche Unterschiede siehst du im Vergleich zu deiner Zeit als Studierende an der FH Kärnten?
Während meinem berufsbegleitenden FH-Studium war ich Vollzeit bei Infineon beschäftigt und habe auch selber weiter unterrichtet, da blieb also wenig Zeit für Studentenleben… Mir fällt auf, dass immer mehr Studierende parallel zum Job studieren, das heißt im Idealfall schon im passenden Berufsfeld praktische Erfahrung sammeln. Studentenleben aber nicht vergessen 😉


Vielen Dank für das Interview!

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