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Tag des Datenschutzes: 5 Tipps für die Sicherheit deiner Daten

Und, wie sorgsam gehst DU mit deinen Daten um? Am 28. Jänner ist der europäische Tag des Datenschutzes, der zum Ziel hat, jeden einzelnen für den Datenschutz zu sensibilisieren. Wir alle sollten kritisch hinterfragen, welche Informationen wir im Internet, den dahinterstehenden Unternehmen, tagtäglich Preis geben und ob wir das überhaupt wollen. Wir haben in fünf Tipps zusammengefasst, wie du im Alltag unkompliziert für mehr Datensicherheit sorgen kannst.

 

#1 WLAN, Handy-Passwort & Co: Sicherheit auf dem Smartphone beachten

Unser Smartphone weiß alles. Natürlich greifen wir im Alltag hauptsächlich zum Handy um etwas zu recherchieren, Fotos zu machen, Nachrichten zu schreiben, soziale Netzwerke zu besuchen und vieles mehr.

Besonders bei deinem Smartphone, dem du viele private Informationen anvertraust, solltest du auf die Sicherheit achten

Passwort und Tastensperre. Achte deshalb darauf, dass dein Smartphone Passwort-geschützt ist. Verwende eines, dass nicht leicht nachzuvollziehen ist und wähle die kürzest mögliche Dauer bis zur automatischen Tastensperre.

WLAN unterwegs. Im Zug, im Shopping  Center, im Supermarkt – immer öfter bekommen Smartphone-Nutzer unterwegs das Angebot ein WLAN kostenlos zu nutzen. Verlockend, spart man dadurch doch kostbares Datenvolumen. Beachte aber, dass der Betreiber des WLAN auch Zugriff auf die übermittelten Daten hat. Verwende hier also besser keine Websites auf denen du deine Zugangsdaten eingeben musst.

Überprüfe die Sicherheitseinstellungen auf deinem Smartphone und passe die Privatsphäre-Einstellungen in deinen Sozialen Netzwerken an

Achte auf die Einstellungen auf deinem Handy: Standort-Informationen, Datenschutzeinstellungen, usw.- viele Einstellungen musst du selbst anpassen.

Eine Übersicht, wie du deine Daten auf deinem Android-Handy sicherst findest du zum Beispiel hier: https://www.datenschutz.org/android-datenschutz/

Eine Übersicht, wie du deine Daten auf deinem iPhone sicherst findest du zum Beispiel hier:
https://www.it-zeugs.de/iphone-datenschutz.html

Apps herunter  laden

Achte darauf, wo du Apps oder Dokumente runterlädst. So sorgen Apple App Store und Google Play für die Einhaltung von Sicherheitsstandards, bei weniger bekannten Quellen hat man keinen Einblick.

Wenn du nicht zuviel Informationen über dich preisgeben willst, überprüfe, welche Daten eine App möglicherweise weitergibt

Welche Daten nützt die App? Aktuell viel diskutiert wird zum Beispiel die Weitergabe von Daten von „Whats App“ an „Facebook“, der die Benutzer aktiv zustimmen müssen, um den Dienst weiterhin nützen zu können. Fraglich ist, ob das in Europa, aufgrund der strengen Datenschutzrichtlinien, überhaupt so einsetzbar ist, weshalb Nutzer vorerst nicht mehr nach einer Zustimmung gefragt werden, sondern den Dienst ohne diese weiter verwenden können.
Alternativ kannst du andere Nachrichten-Dienste verwenden, wie zum Beispiel den kostenlosen Dienst Signal,  der für seine Datensparsamkeit und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bekannt ist und daher oft von Sicherheitsexperten und Datenschutzorganisationen empfohlen wird.
Generell zeigt die Diskussion, dass jede App auf deine Daten zugreift und du dir überlegen solltest, ob du das willst. 

 

#2 Das google ich mal, oder?

www.google.com Die größte Suchmaschine spuckt innerhalb von Sekunden eine große Auswahl an Treffern aus. Die Ergebnisse sind auf dich persönlich zugeschnitten, weil deine Suchanfragen gespeichert werden und du für Google alles andere als unbekannt bist.

www.startpage.com Als Alternative kannst du startpage.com verwenden. Diese Suchmaschine leitet die Suchanfragen anonymisiert an Google weiter und will so den Datenschutz ihrer Benutzer gewährleisten.

 

#3 Immer noch aktuell: Verwende ein sicheres Passwort

Wie hier markiert kannst du zum Beispiel ein neues Passwort zusammenstellen, das nicht nachvollziehbar ist und das du jederzeit nachschlagen kannst

Es ist kaum zu glauben: 2020 war das beliebteste Passwort „123456“, gefolgt von „123456789“ und „password“ *. Es dauert weniger als eine Sekunde bis diese „Passwörter“ geknackt sind und du Hackern freien Eintritt zu deinen Fotos, Finanzdaten und E-Mails gewährst. Idealerweise verwendest du für jede Anwendung oder Plattform ein eigenes Passwort. In der Praxis ist das vielen zu umständlich.

Deshalb sollte man zumindest Wert auf ein sicheres Passwort legen. Empfohlen wird, dass das Passwort mindestens zwölf Zeichen lang sein sollte. Und es sollte eine zufällige Buchstabenreihe sein. So kannst du zum Beispiel aus dem ersten Buchstaben jedes Satzes auf der ersten Seite deines Lieblingsbuches eine Buchstabenreihe zusammenstellen. Und wenn du das Passwort mal vergisst, kannst du ganz leicht nachschauen was es war. 😉

 

#4 Verwende unterschiedliche Browser

Aus Bequemlichkeit verwenden die meisten immer denselben Browser. Also: immer nur Google Chrome ODER Microsoft Edge ODER Mozilla Firefox. Besser ist es, unterschiedliche Browser zu verwenden. Also checkst du deine Instagram Seite vielleicht über Chrome, rufst deine E-Mails über Microsoft Edge auf und bestellst dein Essen über Mozilla Firefox. Obwohl die Browser deine Daten trotzdem sammeln, ist es so immerhin schwieriger deine Gewohnheiten nachzuverfolgen.

Wenn du Wert auf deine Privatsphäre legst, ist die Benutzung des norwegischen Browsers Opera empfehlenswert. Hier kannst du Tracking und Werbung blockieren. Außerdem werden mit dem kostenlosen, integrierten VPN deine Daten und dein Standort verschlüsselt.

 

#5 Mach das Update!

Updates schließen Sicherheitslücken und sorgen dafür, dass das Gerät immer auf dem neuesten Stand ist

Lästig, gefühlt jeden Tag will eine andere Anwendung, dass du ein Update machst. Auch wenn es nervt, solltest du das empfohlene Update machen, da dieses oft Sicherheitslücken schließt und verhindert, dass sich jemand in dein Handy oder deinen Computer hacken kann. Einen aktuellen und übersichtlichen Beitrag zu dem Thema findest du hier:
Gefährdete Programme: Diese Tools sollten Sie aktualisieren – COMPUTER BILD

 

FAZIT: Mit einfachen Maßnahmen sorgst du für mehr Datensicherheit

Du brauchst kein abgeschlossenes Studium als Programmierer*in um für mehr Sicherheit deiner Daten zu sorgen. Wann immer du im Internet surfst, deine Daten irgendwo eingibst, ein neues Benutzerkonto anlegst – bedenke, dass alle Daten gespeichert oder im schlimmsten Fall gestohlen werden können. Verwende ein sicheres Passwort, surfe auf unterschiedlichen Browsern und achte besonders auf die Sicherheit deines Smartphones. Die regelmäßige Aktualisierung deines Computers oder Handys mittels Updates schließen Sicherheitslücken und sollten nicht aufgeschoben werden.

 

 

*Studie des Software-Unternehmens Nordpass. Methodik: Die Liste der Passwörter wurde in Zusammenarbeit mit einem Drittanbieter erstellt, das sich auf die Untersuchung von Datenschutzverletzungen spezialisiert hat. Ausgewertet wurde eine Datenbank, die insgesamt 275.699.516 Kennwörter enthielt. Most common passwords of 2020 | NordPass

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