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Ein glänzender Lebenslauf

Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast. Nein. Hierbei ist nicht das bekannte Filmzitat aus einem Horrorfilm gemeint, sondern wir sprechen von der Eintrittskarte zu eurem Traumberuf. Dafür benötigt ihr aber einen glänzenden Lebenslauf.

Irgendein Lebenslauf ist schnell geschrieben. Beim Versuch, einen richtig guten zu schreiben, raufen sich Studierenden dagegen regelmäßig die Haare.

Wir wollen euch die besten Tipps und absolute No-Gos an die Hand geben. Plus: Ein neuer Lebenslauf ist schnell aufgesetzt und ist um Längen besser als eine zum wiederholten Mal umgeschriebene doc.-Datei.

Funfact: Wusstet ihr zum Beispiel, dass ein Recruiter im Schnitt nur circa fünf bis sieben Sekunden auf einen Lebenslauf schaut? Dass ist vor allem für Bewerber wichtig, denn euer Lebenslauf sollte schon auf den ersten Blick überzeugen und keine unnötigen Rechtschreibfehler oder quatschige E-Mail-Adressen mit Nicknames oder Fantasienamen enthalten.

Oder wusstest ihr, dass ein Bewerbungsgespräch im Schnitt 40 Minuten dauert. Obwohl 33% der Recruiter angeben, bereits nach 90 Sekunden zu wissen, ob sie einen Kandidaten in den nächsten Recruitingschritt bringen möchten oder nicht.

OK, ok, aber wie sieht nun der perfekte Lebenslauf aus?

Am besten wir unterteilen den Lebenslauf in zwei Kategorien. Nämlich a.) dem Inhalt und b.) der Form. Beginnen wir zunächst mit dem Inhalt.

Ein Lebenslauf muss in erster Linie informieren.

Ich muss mir die Frage stellen: Wer liest meinen Lebenslauf? Sieht die Person einen roten Faden, der sich durchzieht? Könnten Fragen entstehen durch Lücken oder zu wenig Information? Wenn, dann müssen diese erklärt werden und nachvollziehbar sein.

Für eine gute Übersicht unterteilt den perfekten Lebenslauf in Rubriken. Angefangen mit den persönlichen Daten, der Ausbildung, der Praxiserfahrung oder diversen Kenntnissen und weiterem Engagement. Hobbys geben hier dem Ganzen noch eine persönliche Note.

Lebenslauf ist eure Visitenkarte

Das Studien-Info-Center (SIC) der FH Kärnten hat bereits unzählige Lebensläufe in den Händen gehalten und bearbeitet. Das Team rund um Leiterin Tamara Pirker hat über die Jahre schon ein Gespür für gute Lebensläufe entwickelt.

„Es gibt immer Luft nach oben, aber die häufigsten Fehler haben mit der Aktualität und dem Umfang der Lebensläufe zu tun. Ein Fünfzeiler sagt recht wenig über eine Person aus. Da sollte schon eine Großformatseite zusammenkommen“, meint die Leiterin des SIC, Tamara Pirker.

Ein weiterer Tipp, den man unbedingt berücksichtigen sollte, ist es, bevor ihr euer Curriculum Vitae abschickst, nochmal gründlich auf Rechtschreibfehler zu überprüfen. Auch die Formatierung könnte hier eine Rolle spielen, was uns zum zweiten Punkt bringt.

Gut in Form: Das Auge liest mit

Neben dem Inhalt kann die Form eines CVs mitunter entscheidend sein. Mit einem guten Design wirkt euer Lebenslauf klar, aufgeräumt und überlegt. Personaler bleiben auch länger hängen an einer überlegten und einer durchdachten Form.

Generell gilt: Je schlichter und übersichtlicher, desto besser. Man sollte das Design aber auf den Adressaten abstimmen. Für konservative Unternehmen sollte es eine eher konservative Aufmachung sein. Wer ihr euch dagegen auf ein Praktikum als Webdesigner bewirbt, könnt ihr euch auch in der Aufmachung des Lebenslaufes austoben.

TIPP: Reduziert die Schriftschnitte auf das Minimum. Natürlich darf die Überschrift in „bold“ erscheinen. Doch dann solltet ihr nicht noch „italic“, „light“ und „medium“ dazu kombinieren.

Üblicherweise wird der Lebenslauf in tabellarischer Form verfasst, um einen schnellen Überblick über den Werdegang zu geben.  Eure fachlichen und praktischen Erfahrungen sollten kurz und klar, aber auch konkret dargestellt werden.

Die Zeitleiste befindet sich in der Regel am linken Seitenrand und der Lebenslauf sollte nicht mehr als 1 1/2 Seiten umfassen – nach dem Motto: so kurz wie möglich, aber so lange wie notwendig.

Ein Fazit

Die schriftliche Bewerbung ist nach wie vor eine wichtige Hürde, die von jedem Bewerber zu nehmen ist. Mit einem geschickten Aufbau, einer individuellen Ansprache und einem Auftritt als Problemlöser schafft ihr es, die Aufmerksamkeit der Personalabteilung zu wecken.

Es gibt so viele Tipps und Tricks, wie es Entwürfe und unterschiedliche Lebensläufe gibt. Und viele Wege führen ja bekanntlich nach Rom. Ein perfekter Lebenslauf ist zwar aufwendig, erhöht aber enorm eure Chancen auf euren Traumjob oder Wunschstudium.

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