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Der ganz normale Prüfungswahnsinn

Der ganz normale Prüfungswahnsinn

Schnelle Tipps für eine effektive Vorbereitung

Pünktlich zum Semesterende ist er wieder da: der Prüfungsstress. Unter dem Motto „morgen ist auch noch ein Tag“, verschieben wir mit Vorliebe unsere Vorbereitungen für bevorstehende Prüfungen und lenken uns mit Freunden oder dem Universalgerät „Handy“ gerne ab. Auch Dinge wie Aufräumen, Einkaufen u. s. w. haben plötzlich einen neuen Stellenwert.   

Egal, welcher Lerntyp du bist, ob Nachteule, Zuhause-Lerner oder Bibliotheks-Lerner – am besten lernen die meisten von uns unter Druck. So die Einschätzung vieler Leidgenossen, die zum Semesterende dem Prüfungsstoff hinterher jagen.

Es geht aber auch anders. Eine positive Grundeinstellung, ein strukturierter Lernplan, der Austausch mit Kommilitonen, Lehrenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern sowie eine angenehme Lernatmosphäre helfen, sich effektiv auf eine Prüfung vorzubereiten.

#1 Prioritäten setzen: das Wichtigste zuerst tun
Hilfe! Prüfungstermine rücken immer näher und du verzettelst dich noch mit Kleinkram? Das Handy ist stets griffbereit, am Computer laufen coole Videos? Höchste Zeit, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Im Wort Prioritäten heißt „prior“ übrigens auch „früher“ – wenn du dir daher bereits während dem Semester Ziele für deine Prüfungen setzt und dir überlegst „was sind meine wichtigsten Aufgaben und Prüfungen“ oder „wann / wie lerne ich für welche Prüfung“, kannst du deinen Aufgaben bereits in einem frühen Lernstadium die richtige Priorität zuordnen.

Lernen ohne Ablenkung

Architekturstudentin Raphaela Hitsch lernt gerne alleine in einem Raum ohne Ablenkungen wie Handy und Computer. Auch hier kannst du z. B. Prioritäten setzen und dein Handy bewusst zur Seite legen und private Nachrichten via WhatsApp, Snapchat, Facebook und Co. mal nicht checken. In Lernphasen sind sie die häufigsten Zeiträuber und stören deine Konzentration. Auch bei Recherchen im Internet kommst du am schnellsten voran, wenn du dich auf deine wesentlichen Fragestellungen konzentrierst und nicht von einer Webseite zur nächsten surfst.

Prioritäten zu setzen, helfen dir beim Zeitmanagement und der Clou dabei ist: Freizeitaktivitäten und Aufgaben im Studium nach Intensität der Lernphasen zu gewichten. Wenn du zu 100 Prozent lernst, hast du danach auch zu 100 Prozent freie Zeit für Freunde, Sport oder dein Lieblingshobby. Alles nur eine Sache der Einteilung.

#2 To-do-Liste: ein Erfolgsrezept zur effektiven Vorbereitung

To-do-Listen sind keine große Sache in der Erstellung, aber kleine Wunderwerke beim Strukturieren deiner Aufgaben im laufenden Semester. Das Anlegen einer To-do-Liste am Beginn der Prüfungsvorbereitungen ist taktisch klug und vor allem simpel. Die übersichtliche Auflistung von zu erledigenden Aufgaben mit Deadline und Abhakfunktion ist nämlich der beste Anfang, gesteckte Ziele zu visualisieren.

Das kleine Wunderwerk: die To-Do-Liste

Ohne erhobenem Zeigefinger zeigt dir deine To-do-Liste nämlich beim Aufschreiben auch, ob Lernunterlagen fehlen, Fragen zum Prüfungsstoff offen sind und wie fix der Lernplan eingehalten werden kann. An oberster Stelle sollte allerdings nicht der Schwindelzettel stehen, auch wenn du dir beim Schreiben das eine oder andere doch merkst 🙂

Ob Papiernotiz, Excel-Tabelle oder Post-it, To-do-Listen sind eine intelligente Form der Erfolgskontrolle. Außerdem sind eigene Apps für Android und iPhone auf das Anlegen von To-do-Listen spezialisiert. Clever ist z. B. die kostenlose To-Do-App „Any.Do“.

#3 Wissen teilen: das Gelernte üben & festigen
Raphaela Hitsch lernt gerne mit ein bis zwei StudienkollegenInnen, um Ungewissheiten aus dem Weg zu räumen und lernt auch viel dabei, wenn sie die Fragen anderer KollegInnen beantworten kann.

Regelmäßiger Austausch festigt das Gelernte

Ein regelmäßiger Austausch des Gelernten mit Kommilitonen und Wiederholen des Prüfungsstoffs festigen das Gelernte und schaffen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Auch Lerngruppen eignen sich hervorragend komplexe Themen gemeinsam aufzuarbeiten sowie Gespräche mit Studierenden höherer Semester, die wertvolle Tipps-Lieferanten sind. Tutorien sind ebenfalls sehr hilfreich, speziell in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) ist eine Teilnahme sehr sinnvoll, um den Anschluss im Studium nicht zu verpassen.

Wenn Fragen schnell beantwortet werden müssen, sind Gruppen-Chats in WhatsApp, im Facebook Messenger oder in geschlossenen Facebook-Gruppen eine gute Alternative zur Offline-Lerngruppe. Irgendjemand kann dir bestimmt weiterhelfen, vermutlich auch zu nachtschlafender Zeit 🙂

#4 Mach‘ mal Pause!
Die Konzentration lässt nach, du wirst müde und lässt dich leichter ablenken? Diese Signale solltest du ernst nehmen und eine Lernpause einlegen. Unsere Konzentrationsfähigkeit lässt nach etwa 60 bis 90 Minuten nach und Körper und Geist rufen nach einer kurzen Erholung. Gönne dir für deinen Lernerfolg eine kurze Auszeit!

Der Lernplatz des Technikstudenten Tobias Spitzer vereint wohl beides: Lernen und Auszeit. Sein Lieblingsplatz zum Lernen ist der von seinem Vater erbaute Pavillon.

 

„In der Natur fühle ich mich am wohlsten, da ich meinen Gedanken sehr leicht freien Lauf lassen kann und so auf neue Ideen und Konzepte komme“, sagt Tobias und bewahrt sich einen Kopf frischer Ideen.

#5 Appsolut clever: studentsLife by FH Kärnten
Mit der studentsLife App für iPhone und Andoid Smartphones sind Studierende an der FH Kärnten übrigens immer am Laufenden. Folgende Infos sind in der App integriert:

  • Persönlicher Stundenplan
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  • Locations (Nachtleben, Studierendenrabatte, Shopping …)
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Toi Toi Toi!

Wie du deinen Kopf zwischen den Prüfungsvorbereitungen wieder frei bekommst, liest du im kommenden Blogbeitrag: Vier Tipps für sinnvolle Lernpausen

 

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