ABER ….
es gibt viel mehr tage im leben eines geschäftsführers, die freude bereiten, und gerade der forscherInnentag der fh kärnten diese woche war ein solcher. die fh kärnten ist – und dies kommt trotz presseinformationen leider viel zu wenig in den medien vor – eine der forschungsstärksten in österreich. und um diesen weg erfolgreich weiter zu gehen und auszubauen, haben wir unsere forscherInnen eingeladen, darüber nachzudenken, wo weitere verbesserungspotenziale liegen. und derer gibt es ausreichend, z.b. in der forschungsabwicklung, im forschungsprojektmanagement, in der wertschätzung der forschung, bei anreizsystemen und anderes mehr.
das größte thema – zuwenig geld/kapazität für die angewandte forschung – resultiert aus dem fakt, dass die fh’s ja im gegensatz zu den universitäten (NOCH?- wie lange noch??) keine basisfinanzierung für forschung erhalten.
dass an fh’s “trotz dieser rahmenbedingungen” (wie es ein kollege formulierte) noch geforscht wird, ist nur dem übergroßen einsatz und der motivation jener kollegInnen zu verdanken, die dieser aufgabe neben der lehre so engagiert nachgehen. denn …..
-  … forschung gewährleistet, dass die lehre am letzten stand der wissenschaften ist.
- unser ansatz der angewandten forschung bringt uns in kontakt mit dem berufsfeld, den unternehmen, organisationen und öffentlichen institutionen, die gemeinsam mit uns von den ergebnissen profititieren.
- mit dieser ausrichtung trägt unsere forschung auch massiv zur weiterentwicklung und stärkung unserer region und darüber hinaus bei.
ich als geschäftsführer der fh kärnten werde diesen weg und damit unsere forscherInnen – mit jenen maßnahmen die hochschulintern möglich sind – jedenfalls bestmöglich unterstützen. die einführung der internen forschungsförderung “zff” war dabei ein erster schritt. und dass wir auch weiter für eine basisfinanzierung der fh-forschung kämpfen werden, versteht sich von selbst.
ein herzliches danke an all unsere forscherInnen und auch an die forschenden kollegInnen an den anderen österreichischen fh’s.
möge den öffentlichen entscheiderInnen endlich (!) bewusst werden, was hier geleistet wird!
