Abschlussveranstaltung

Am 8 Juni war es soweit. Unser Lilab Projekt wurde mit einer Veranstaltung beendet. Der Ansatz „Living Lab“ endet damit aber nicht an der FH Kärnten – sondern hat erst damit so richtig begonnen.

Bei der Abschlussveranstaltung wurden sowohl FH interne wie auch externe Partner des Projekts eingeladen, um den Fachvorträgen von Fr. Mitterbacher (FHK), Hr. Dr. Oberzaucher (FHK) und Hr. Dr. Liebhart (iLogs) zu dem Themen Skills Lab, Living Lab Approach und Smartwatch – AAL Plattformen zu lauschen.

Anschließend bei einem Buffet sich die neuen Labore iADL (instrumental activities of daily living) und UX (User Experience) anzusehen. Im Rahmen der Besichtigung war es den Besuchern möglich sich verschiedene Projekte näher anzusehen bzw. Einblick in die Arbeit zum Thema Usability Testing zu erhalten. Während des Come Together konnten viele interessante Gespräche geführt und Ideen bzw. Möglichkeiten für die Zukunft erdacht werden.

Danke an alle Freunde und Partner für den interessanten Abend.

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FZI Open House

Das AAL Team (Daniela Krainer, Daniela Ströckl und Johannes Oberzaucher) der FH Kärnten besuchte am 11.02.2016 den Open House Day des Forschungszentrums für Informatik (FZI) in Karlsruhe / Deutschland. Neben Vorträgen zu verschiedensten Themen wie Industrie 4.0 konnte man das House of Living Labs besichtigen. Unter dem Namen House of Living Labs verbirgt sich ein Verbund mehrerer Living Labs die jeweils auf den Gebieten: smartAutomation, smartHome/AAL, smartEnergy, mobileIT/mobileBusiness, smartMobility, Service Robotics, Automotive und smartSecurity spezialisiert sind. Thematisch waren vor allem die Bereiche smartHome / AAL und Service Robotics interessant, weshalb der Focus darauf gelegt wurde.
Zunächst wurde die mobile Musterwohnung besichtigt. Dort werden Produkte verschiedenster Hersteller ausgestellt, die den Alltag von älteren Menschen zuhause erleichtern können. Dabei werden die vielfältigen Produkte nur präsentiert aber nicht verkauft. Unter anderem waren Seniorentelefone, eine automatische Herdabschalte oder Aufsätze für eine Sitzerhöhung zu sehen.

Danach wurde die Musterwohnung im House of Living Labs sowie die weiteren Räume für die technische Umsetzung neuer Ideen besichtigt.

Die Musterwohnung ist eine vollständig ausgestattete und eingerichtete 2 Zimmer Wohnung mit einem Vorraum, Schlafzimmer, Wohn- Essküche und einem Badezimmer. Verbaut ist auch hier assistive Technik wie z.B. eine Matte vor dem Bett, die Bewegungen registrieren und einem Pflegepersonal anzeigen kann, um bei sturzgefährdeten Personen Unterstützung leisten zu können. Des Weiteren sind Trackingsysteme aber auch nicht technische Hilfsmittel wie speziell designtes Geschirr ausgestellt. Neben Produkten von Drittfirmen, stellt das FZI auch selbst Technologien und Behelfsgegenstände her. Beispiel dafür ist der Becher für eine Trinkmengenmessung.

 

 

Abschließend wurde das Living Lab zum Thema Service Robotics besucht. Dort ausgestellt wurden Roboter, die im Weltraum eingesetzt werden und Roboter, die bei Naturkatastrophen Unterstützung leisten, um beispielsweise verschüttete Menschen aufzuspüren.

FZI Webseite: https://www.fzi.de/

ENoLL – Living Labs weltweit

World map with living labs

[Weltkarte: ENoLL Living Labs URL: http://www.openlivinglabs.eu/livinglabs]

Die Organisation ENoLL (European Network of Living Labs) zählt zur Zeit knapp 400 gelistete Living Labs in der ganzen Welt. Die Schwerpunkte der Living Labs sind unterschiedlich und reichen von Transport, urbanen Entwicklungsprozessen bis zum Gesundheitskontext. Neben den Living Labs, die dieser Organisation anghören gibt es noch zahlreiche weitere – aber man kann gut erkennen, dass der Ansatz „Living Lab“ weltweit sich immer größerer Beliebtheit erfreut.

In der folgenden Liste können Sie die einzelnen Länder und die Anzahl der Living Labs, die der ENoLL angehören, sehen. Vor allem Länder wie Spanien, Frankreich, Italien oder Großbritanien sind führend.

Liste der ENoLL Mitglieder weltweit.

ENoLL Webseite