Walkman City Bummler aus den 80ern

IMG_3810Aus den frühen 1980er Jahren stammt der „City Bummler“ ein mobiles, tragbares Kassettenabspielgerät – kurzgesagt ein Walkman. Den bekam ich damals während meiner Mittelschulzeit als Geschenk zu Weihnachten. Die Besonderheit an diesem Gerät war ein eingebautes Mikrofon und zwei Kopfhöreranschlüsse. Man konnte also zu zweit Musik hören und wenn man sich etwas sagen wollte, ohne den Kopfhörer abnehmen zu müssen (oder auch die Lautstärke zu reduzieren), so musste man nur auf eine orange farbigen Taste drücken und die Interkom war aktiv. Verkauft wurde das Gerät als preisgünstige „Nachbau“ Version des ersten Walkman von Sony, dem TPS-L2 der am 1.Juli 1979 auf den Markt kam. Der Citybummler wurde von UNIVERSUM über den Quelleversand vertrieben.

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City Bummler mit selber gebasteltem Deckel

Das Gerät wurde im Karton mit Kopfhörer, Kassettentasche und Tragetasche mit Gurt geliefert. Zum Betrieb wurden drei 1.5V Batterien der Größe AA benötigt. Die Lautstärkenregelung ist mit zwei getrennten Schiebereglern ausgeführt, so dass jeder Kanal getrennt ausgesteuert werden kann.

Leider hat der Citybummler die letzten 35 Jahre nicht ganz unbeschadet bestanden. So ist im Laufe der Zeit der Kassettendeckel abgebrochen, den ich dann in meiner Jugend durch einen selbergebastelten Weißblechdeckel ersetzt habe. Irgendwann hat mir dann die Gehäusefarbe nicht mehr gefallen und ich hab das Gerät grün angemalt. (oder hatte ich gerade nur grüne Farbe zur Hand). Zumindest existiert der „Bummler“ noch und: Er funktioniert auch noch.IMG_3814

Ich war daraufhin im Web auf der Suche nach einem gut erhaltenen, im Originalzustand befindlichen City Bummler. Jedoch ist das Angebot äußerst gering und die wenigen Angebote auf Online – Auktionshäusern sind aufgrund der immensen Versandkosten nicht interessant.

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Fellow FE-1

Doch ein Kompromiss und gleichzeitig ein neues Stück in der Sammlung ist der FELLOW FE-1 Walkman. Den habe ich günstigst und voll funktionstüchtig über eine Gebrauchtwarenbörse bekommen.

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links: Fellow FE-1, rechts: City-Bummler
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beide Geräte im Vergleich

Auch der Fellow ist ein Klon des Sony TPS-L2. Er unterscheidet sich im Wesentlichen in der Anordnung der Tasten des Laufwerks.

 

 

 

 

 

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Philips Automatic Cassette Recorder

N2207Diesmal ist es leider nur die Bedienungsanleitung.  Und zwar von einem Philips Cassetten-Recorder der Typen N2207 bzw N2208.

Das Gerät wurde ab dem Jahr 1976 gebaut. Es handelt sich dabei um ein Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät für Compactaudiocassetten. Es ist für Netz- und Batteriebetrieb (mit 6Stück 1.5V Batterien) ausgelegt und kann somit auch unterwegs verwendet werden. Die Tonaufzeichnungen sind über ein eingebautes Kondensatormikrophon oder über einen externen Audioeingang (5pol  DIN-Buchse) möglich. … Hier das Handbuch: PhilipsN2207

Robocup Maskottchen

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Roboter im Computermuseum

Von Samstag, den 25.04. bis Sonntag, den 26.04.2015 finden an der Fachhochschule Kärnten in Villach die Austrian Open 2015 des RoboCupJunior statt. ->LINK

Aus diesem Anlass wird im Eingangsbereich der Fachhochschule in Villach ein über drei Meter hoher Roboter aufgestellt. Genauer gesagt handelt es sich bei diesem Roboter um ein Modell das von Schülern des Gymnasium Sankt Martin in Villach im Rahmen des Unterrichts gebaut wurde. Das übergroße Modell besteht zum größten Teil aus Pappschachteln, die mit Schmelzkleber, Farbe und viel Arbeit zu einem Roboter zusammengesetzt wurden. Dank Herrn Diepolder (Gymnasium) und Herrn Dr. Ungermanns (FH)  wird der „große Geselle“ für den diesjährigen RoboCupJunior, als Maskottchen und Blickfang zur Verfügung gestellt und im Eingangsbereich der FH, genauer gesagt im Computermuseum aufgestellt.

Um den Roboter noch realistischer aussehen zu lassen, haben wir Elektroniker mit ein wenig Beleuchtung nachgeholfen und ihn mit LED-Leisten und Lichteffekten ausgestattet.

Die folgenden Bilder zeigen die Arbeiten vom Anbringen der Beleuchtung… 😀

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Drohne die Zweite: SYMA X5C

IMAG1568_1Auf einer Freizeitmesse ist mir das folgende Teil in die Hände gefallen: Eine Drohne in Form eines Quadrokopters mit der Modellbezeichnung Syma X5C. Es handelt sich dabei eine Kameradrohne, die mit einer kleinen HD Kamera mit 720p Auflösung ausgestattet ist. Die Drohne hat eine Größe von 31×31 cm bei einer Gesamthöhe von 8cm. Das Gewicht beträgt laut Datenblatt 92 Gramm.

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Das Gerät wird zusammen mit einem 2,4GHz Sender verkauft. Ebenfalls mitgeliefert wird ein LiPo-Akku, ein USB zu LiPo Ladeadapter (Ein USB-Steckernetzteil, oder PC mit USB-Anschluss wird zum Laden noch benötigt). Eine 4GB Micro-SD Karte wird ebenso mitgeliefert, wie ein kleiner Schraubendreher und vier Stück Ersatzluftschrauben.

Um das Fluggerät in Betrieb zu nehmen, werden nur mehr vier Batterien der Größe AA für den Sender benötigt und schon kanns losgehen.

HD720p Camera an der Unterseite
HD720p Camera an der Unterseite

 

Mit einer Flugzeit von ca. 8 Minuten (bei neuem Akku und Indoorflug) erreicht das Modell schon super Werte. Das Aufladen der 3,7V LiPo-Zelle benötigt ca. eine Stunde.  Im Vergleich zum kleinen Hubsan Quadrokopter hat der X5C eine sehr stabile und ruhige Fluglage und beherrscht im „expert“ oder „outdoor-mode“ auch die Flip-Flugmanöver.

Die Reichweite ist mit ca. 100 Metern angegeben.

2.4 GHz Sender
2.4 GHz Sender

Das Video wird, wie auch bei der kleinen Hubsan Drohne auf die Micro-SD Karte gespeichert. Die Auflösung ist zwar merklich besser als bei der Hubsan VGA Kamera, was aber die Bildschärfe und die Farbwiedergabe betrifft darf man sich nicht allzu viel von den kleinen Kamerachips mit Plastiklinse erwarten. Aber verglichen mit dem Anschaffungspreis ist es aber absolut OK. Im Unterschied zur Hubsan kann das Video oder auch ein Foto per Fernbedienung ausgelöst werden. Bei der Hubsan Drohne wird das Video per Tastendruck direkt an der Drohne gestartet.

Batteriefach für den LiPo-Akku
Batteriefach für den LiPo-Akku

Dieses Modell war bei der Messe zum Preis von 75,- Euros zu erwerben.

Hier gehts zum Testflugvideo…

Terrariumcontroller

DSCN8112Als sich von Seiten der Freundin vor einigen Jahren die Frage nach einem Haustier stellte, begann das Grübeln, welches Tier es denn sein sollte. Da wir beide berufstätig sind, kommen Tiere wie Hund, Katze, etc. nicht in Frage. Es bleiben nur Tiere, die in Aquarien oder Terrarien leben, übrig. Da zu diesem Zeitpunkt ein Bekannter gerade ein Reptiliengeschäft führte, statteten wir ihm einen Besuch ab und gingen schlussendlich mit einer Königspython nach Hause. So beschäftigten wir uns nun intensiv mit der artgerechten Haltung des Reptils und bauten ein Terrarium. Die Heizung sollte eine Wärmelampe mit breitem Spektrum übernehmen. Als zusätzliche Lichtquelle sollte noch eine Ledleiste dienen.

Nun ging es an die Steuerung bzw. Regelung des Terrariumklimas. Die bis dahin eher provisorische Steuerung bestand lediglich aus einer mechanischen Zeitschaltuhr und einem einfachen Dimmer, der die Leistung der Wärmelampe festlegte. Um das zu verbessern, entschloss ich mich, eine kleine Steuerung zu bauen, die alle diese Aufgaben übernimmt. Sie sollte folgende Eigenschaften haben:

  • Messen der Temperatur im Terrarium
  • Messen der Luftfeuchtigkeit im Terrarium
  • Regeln der Temperatur auf einen Sollwert (Dies soll durch die Leistungregelung der Wärmelampe mittels Phasenanschnitt geschehen)
  • Die Lichtsteuerung nach programmierbaren Schaltzeiten übernehmen
  • Alle Informationen in einem Display anzeigen
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Skizze des Blockschaltbildes

Daraus enstand schnell ein Blockschaltbild das einen Überblick über die zu entwerfende Hardware gab:

Nun begann der Entwurf eines Schaltplanes. Als zentrale Einheit sollte ein Microcontroller der Firma Microchip dienen. Genauer gesagt verwendete ich einen PIC16F877 in DIL Bauweise für die Hauptaufgaben und etwas umständlich einen weiteren Microcontroller (16H628) als Zeitgeber für die Uhr. Hier wäre es sicher sinnvoller gewesen, eine RTC zu verwenden, jedoch hatte ich die uC´s da. 🙂

Über einen PWM-Ausgang des PIC wird ein Phasenanschnittdimmer gesteuert, der mittels Optodiac den Leistungstriac steuert. Der Spannungsnulldurchgang der Netzspannung, also die Synchronisierung für den Triac, wird von der Sekundärseite des Netztransformators entnommen und mit einer OPAmp Verstärkungs- und Komparatorschaltung in die Ansteuerung eingebunden.

Zwei direkt schaltbare Relais sollen weitere Verbraucher, wie Ledleiste oder Ultraschallvernebler ansteuern. Über  Reedkontakte an den Glasschiebetüren des Terrartiums sollen geöffnete Türen gemeldet werden. Die Zeit bis zur Auslösung eines akustischen Alarmes soll einstellbar sein.

Als Istwertgeber wird ein Feuchtesensor und ein Temperatursensor in das Terrarium verlegt und an entsprechende Analogeingänge des µC geschaltet. Ein LC-Display soll den Status der Anlage anzeigen und in entsprechenden Menues Einstellungen über Tasten ermöglichen.

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Schaltplan des Controllers
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Layout des Controllers

Schaltplan der

 

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fertig bestückte Platine
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Board im Gehäuse eingebaut
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Gehäusedeckel mit Display und Tasten
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Sensorboard

 

Steckdosenverteiler früher…

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Steckerverteiler von damals

Die folgenden Bilder zeigen Stecker bzw. Steckdosenverteiler, wie sie in den sechziger und siebziger Jahren überall verwendet wurden. Heute ist diese Netzspannungsverbindungstechnik nicht mehr zugelassen, da hier generell der PE-Leiteranschluss (Erdungs- oder auch Schutzleiteranschluss) fehlt. Da hier auch außer dem Eurostecker (CEE 7/16) für schutzisolierte Geräte auch  der  Schuko-Stecker (CEE7/4) bzw. (CEE7/7) eingesteckt werden kann, jedoch der Schutzleiter durch die fehlende Verbindung zur Systemerde wirkungslos ist, dürfen diese Verbinder nicht verwendet werden.  Im Fehlerfall des angeschlossenen Gerätes würde der Fehlerstrom beim Berühren durch die Person abfließen. Und der FI (Fehlerstromschutzschalter) erst auslösen, wenn diese Person durch die 30mA durch seinen Körper „aufgeweckt“ wurde :).

Ausserdem ist es bei einigen Modellen sogar möglich, mit den Fingern direkt die spannungsführenden Kontakte zu berühren.

 

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