Tag der offenen Tür im Studienbereich Gesundheit und Soziales

Im Rahmen des Tags der offenen Tür, des FH Days, am 21. April 2017 präsentieren sich am Campus Feldkirchen alle Studiengänge des Studienbereichs Gesundheit und Soziales. Im Rahmen der Master Lounge kannst du dir auch Projekte von Studierenden genauer ansehen.

Wenn du dich für ein Bachelor- oder Master-Studium im Bereich Gesundheit und Soziales interessierst, bekommst du beim FH Day, dem Tag der offenen Tür, am Campus Feldkirchen am 21. April 2017 alle Infos.

Master Lounge „Soziale Arbeit“ am Tag der offenen Tür

Erstmals werden im Rahmen des FH Days am 21. April 2017 Projekte des Masterstudiengangs Soziale Arbeit: Entwickeln und Gestalten vorgestellt. Neben den Projektvorstellungen von 14.30 bis 18.00 im Audimax des Campus Feldkirchen können Interessierte an offenen Gesprächsrunden mit Lehrenden und Studierenden teilnehmen. Zum Ausklang gibt es ein interkulturelles Buffet, bei dem man sich durch Köstlichkeiten der Herkunftsländer der Flüchtlinge aber auch regionale Spezialitäten kosten kann.
Info und Programm

Im Studium Theorie und Praxis verbinden

Die enge Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis wird an der FH Kärnten durch Forschung und Projektarbeit ermöglicht.

Master-Studierende des Studiengangs „Soziale Arbeit: Entwickeln und gestalten“ etwa unterstützen Flüchtlinge bei der Integration. Im Rahmen eines Projekts „FliinK“ (Flüchtlinge integrieren in Kärnten) sind die Studierenden auch Ansprechpersonen für die Bevölkerung und bringen wissenschaftliches Know-how aus dem Studium ein.

Beraten, unterstützt und wissenschaftlich begleitet werden sie dabei von FH-Professor Dr. Helmut Arnold, der an der FH Kärnten eine Professur für Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Erwachsenenalter/Erwerbsleben und Sozialpolitik inne hat.

Lisa Mpwanga, Charlotte Ebersold und Nora Obererlacher (v.l.) unterstützen die ehrenamtlichen HelferInnen bei ihrer Arbeit mit Flüchtlingen.

Im Einsatz sind die Studierenden in zwei Flüchtlingsquartieren in Bodensdorf in der Nähe von Villach in Kärnten. Und dabei gibt es viel zu tun: Spracherwerb, Wertevermittlung, Unterstützung bei Behördengängen, aber auch die Einbindung der AsylwerberInnen in die bestehenden Aktivitäten/Angebote im Ort gehören dazu. Das organisieren und koordinieren die Studierenden mit Unterstützung eines Netzwerks von freiwilligen Helfern, die einen großen Beitrag zur Integration leisten.

Freiwilligen Arbeit koordinieren und unterstützen

Ohne die freiwillige Arbeit der zahlreichen Helferinnen und Helfer würde die Flüchtlingsarbeit in Österreich nicht funktionieren. Sie engagieren sich oft viele Stunden in ihrer Freizeit. Und immer mehr kommt heraus: Auch die Helfer brauchen Unterstützung.

„Die Ehrenamtlichen müssen sich über ihre Erfahrungen mit den Asylwerbern austauschen können“
Nora Obererlacher

Die Studentin der Sozialen Arbeit an der FH führt mit Lisa-Marie Mpwanga und Charlotte Ebersold ein Projekt, dass in Bodensdorf die Betreuung von Asylwerbern unterstützt und die Bevölkerung dabei einbindet.

„Bei Reflexionsgruppentreffen können die Ehrenamtlichen über die Themen, die Asylwerber betreffen, diskutieren. Es geht auch darum, dass sie offen über Schwierigkeiten in ihrer Arbeit berichten können und man sich gegenseitig bei Problemen unterstützen kann“
Lisa Mpwanga

Die angehenden Sozialarbeiterinnen bringen auch Wissen über rechtliche Aspekte, wie die gemeinnützige Arbeit und das Arbeitsrecht von Asylwerbern, Richtlinien zum Privatverzug oder Informationen zum Asylverfahren ein.

Empowerment: Hilfe für die Helfer

Bei der Empowerment Methode konzentriert man sich auf die Fähigkeiten und nicht auf die Probleme, so können Stärken wachsen.

Die FH-Studentinnen legen ihr Projekt auf Basis des Empowerment-Ansatzes an.

„Empowerment geht von einem optimistischen Menschenbild aus und sagt, dass jeder Mensch Vertrauen in seine Stärken und Potenziale haben muss, um sein Leben selbst gestalten zu können“, erklärt Charlotte Ebersold

Nach diesem Prinzip sollen Asylwerber wie Helfer dazu ermutigt werden, über sich selbst hinauszuwachsen.

Fazit: Beim Tag der offenen Tür bekommst du den perfekten Einblick und praktische tipps

Wenn du dich für ein Bachelor- oder Master-Studium im Bereich Gesundheit und Soziales interessierst, bekommst du beim FH Day, dem Tag der offenen Tür, am Campus Feldkirchen am 21. April 2017 alle Infos. Erstmals werden dabei Projekte, wie das Flüchtlingsprojekt „FliinK“, des Masterstudiengangs Soziale Arbeit: Entwickeln und Gestalten vorgestellt. Dabei hast du die Möglichkeit mit Studierenden über Projekte und Studentenleben zu sprechen. Lehrende aus den Studiengängen geben dir Auskunft über Studieninhalte und Anforderungen und gehen auf deine individuellen Anfragen ein.

Der Studienbereich Gesundheit & Soziales bietet 9 Bachelor-Studiengänge, 2 Master-Studiengänge und 13 Weiterbildungslehrgänge an.
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Nützliche Links:
www.fh-kaernten.at/fhday
www.fh-kaernten.at/gesundheit-soziales
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