FH Robotik-Team goes Japan

Den Europameistertitel haben sie schon in der Tasche. Jetzt steht die nächste Herausforderung an: Das Robotik-Team der FH Kärnten tritt dieser Tage bei der RoboCup Weltmeisterschaft in Nagoya, Japan wieder gegen internationale Teams an.

Wenn die „Rettungsroboter“ an den Start gehen, wird es spannend für die Kärntner. Denn dann muss Roboter „TRUDI“ durch ein groß angelegt inszeniertes Katastrophenszenario dirigiert werden, zu rettende Opfer suchen und Schutt und andere Hindernisse nach einem Erdbeben oder Tsunami überwinden.

Rettungsroboter TRUDI wurde im Studiengang Systems Engineering entwickelt und überzeugte kürzlich beim Wettbewerb „RoboCup German Open 2017“ mit seinem Manipulationsarm bei Aufgabenstellungen wie dem selbstständigen Öffnen von Türen, Schließen von Ventilen und der genauen Positionierung des Roboterarms.

Das Robotik-Team bei der Europameisterschaft in Deutschland im Sommer 2017.

Beim RoboCup in Japan kann nur ein Teil des Robotik-Teams dabei sein. Der Roboter von einem fünfköpfigen Team bestehend aus den Studierenden Johanna Holzinger und Daniel Ferenczi sowie den wissenschaftlichen Mitarbeitern der FH Kärnten Patrick Hofer, Stefan Quendler und Martin Sereinig gesteuert.

 

Ein Roboter geht auf Reisen

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Aber bevor es soweit ist, müssen Team und TRUDI mal nach Japan kommen. „Verschiffen war aus verschiedenen Gründen nicht möglich. Also haben wir uns entschieden, den Roboter in Einzelteile zu zerlegen und auf unser Gepäck aufzuteilen“, erklärt Martin Sereinig.

Bon Voyage!

Er rechnet vor: „5 Koffer mit je 23kg und 5 Mal Handgepäck mit je 12kg. Darin muss sich der Roboter, das Werkzeug und alles andere an Equipment ausgehen.“ Und bei persönlichem Hab und Gut muss man sich einfach einschränken. 😉

Aber schließlich ist TRUDI in Japan angekommen und das Team begann sofort mit Hochdruck damit, den Roboter wieder zusammen zu bauen. „Eine Herausforderung wird sicher sein, mit so wenig technischem Equipment auskommen zu müssen,“ gibt Martin Sereinig zu bedenken.

Kurz nach der Ankunft: Roboter TRUDI, in seine Einzelteile zerlegt.

Aber: „Wir kennen jedes Kabel und jede Schraube von unserem Roboter. Das hilft in dieser Situation sehr. Eine unserer größten Stärken ist die Flexibilität unseres Roboters, wir können alle gestellten Aufgaben gut meistern und sind nicht spezialisiert auf eine Detail-Aufgabe.“

Auf Facebook berichtet das Team laufend über den Fortschritt, Herausforderungen und natürlich den Wettkampf.

Fazit: Das Robotik Team der FH Kärnten ist ganz vorne dabei

Ein Schwerpunkt des Studiums Systems Engineering liegt im Bereich Robotik. Studierende und wissenschaftliche MitarbeiterInnen sind vor allem im Bereich „Rettungsroboter“ sehr erfolgreich. Dabei sind sie immer wieder bei internationalen Wettbewerben im Einsatz: „Das Know-how, das wir aus diesen Wettbewerben erhalten, ist ungemein wertvoll für die Entwicklung von industriellen Produkten,“ erklärt Studiengangsleiter Wolfgang Werth. Die Erfolge zeigen deutlich, wie eng an der FH Kärnten Theorie und Praxis verknüpft sind. Bewerbungen für den Studiengang sind noch bis 31. August möglich.

Studiengang Systems Engineering

Studienangebot FH Kärnten

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